Türseitenteil-Briefkastenanlagen

Feststehende Seitenteile von Hauseingangstüren eignen sich sehr gut für den Einbau von Briefkastenanlagen. Verschiedene deutsche Markenhersteller führen in ihrem Sortiment die passenden Modelle. Sie sind als Standardausführung erhältlich, die sich an den üblichen Aufteilungen von Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus orientieren. Vielfach ist es aber auch möglich, solche Briefkastenanlagen für den Einbau in Türseitenteilen selbst zu konfigurieren.

Die Vor- und Nachteile von Briefkastenanlagen im Türseitenteil

Diese Montageform von Briefkastenanlagen kommt sehr häufig zum Einsatz, wenn für andere Arten wie zum Beispiel die Wandmontage auf und unter Putz oder außen auf oder in der Hausfassade kein ausreichender Montageplatz vorhanden ist. Vielfach wird die Montage im Türseitenteil aber auch aus architektonischen Gründen gewählt, denn die Hauseingangstür ist ohnehin ein technischer Bestandteil des Hauses. Dies erspart den An- oder Einbau weiterer technischer Komponenten. Briefkastenanlagen im Türseitenteil können auch aus funktionellen Gründen infrage kommen. Bei der Postzustellung benötigen Postboten und Kurierdienste keinen Zugang in das Haus. Sie sind nicht auf einen ausgehändigten Haustürschlüssel oder die Anwesenheit von Hausbewohnern zum Zweck der Türöffnung angewiesen. Nachteilig ist anzumerken, dass Briefkastenanlagen im Türseitenteil eine Kältebrücke bedeuten, durch die ein zumindest geringer Luftzug im Treppenhaus entsteht.

Beispiele von Türseitenteil-Briefkastenanlagen:

Für das Türseitenteil geeignete einfache Briefkastenanlage
Maßbeispiel einer als Türanlage verwendbaren Briefkastenanlage
Aus Edelstahl angefertigte Briefkastenanlage für einen Nutzer
Türseitenteil-Briefkastenanlage aus Edelstahl für 6 Mietparteien

Umso mehr muss bei dieser Montageart auf die Auswahl eines Qualitätsproduktes vom Markenhersteller geachtet werden. Dieser stattet seine Modelle mit der bestmöglichen Abdichtung aus.

Vor- und Nachteile nochmals in der Übersicht:

  • kein weiterer Montageplatz erforderlich,
  • Berücksichtigung architektonischer Belange,
  • ungehinderter Zugang für Boten und Zustelldienste,
  • mögliche Kältebrücke, Zugluft und Temperaturverlust im Treppenhaus

Die Arten der Entnahme

Feststehende Türseitenteile haben zwangsläufig Maße, an denen sich die Größe der Briefkastenanlage orientieren muss. Das bedeutet zwar eine Einschränkung, die aber durch die Auswahl des entsprechenden Modells auf ein Mindestmaß verringert werden kann. Dies jedoch hat direkten Einfluss auf die Art der Postentnahme. Bei nur wenigen Wohnungen im Mehrfamilienhaus ist es möglich, eine Briefkastenanlage mit vorderer Entnahme und senkrecht stehender Postaufbewahrung zu wählen. Das bedeutet, dass sich sowohl die Einwurfklappe als auch die Entnahmetür an der außenseitigen Front der Briefkastenanlage befinden. Dies erfordert allerdings einen großen Flächenbedarf, der nur selten vorhanden ist. Gängig sind deshalb Briefkastenanlagen im Türseitenteil mit waagerechter, also liegender Postaufbewahrung. Das hat jedoch zur Folge, dass der rückseitige Korpus der Anlage entsprechend weit aus dem Türseitenteil herausragt. Daraus resultiert nicht nur ein höherer Platzbedarf, sondern auch eine entsprechend stabile Befestigung. Solche Anlagen können je nach Modell mit vorder- oder rückseitiger Entnahmetür ausgestattet sein. Die erstgenannte Form hat den Vorteil, dass der Korpus der Briefkastenanlage rückseitig völlig geschlossen und deshalb komplett gegen Luftzug abgedichtet ist. Die zweite Form ist komfortabler bedienbar, weil man während der Postentnahme nicht ins Freie treten muss.

Zusatzausstattungen für die Briefkastenanlage im Türseitenteil

Mit der Montage einer Briefkastenanlage im Türseitenteil sind die Voraussetzungen geschaffen, um sie mit weiteren Zusatzmodulen auszustatten. Zu ihnen gehören Komponenten wie:

  • ein Klingeltableau,
  • Lautsprecher- und Mikrofonmodul für eine Wechselsprechanlage,
  • Videokamera für visuelle Kontaktaufnahme,
  • Codeschloss und Türöffnertaster sowie
  • Taster für die Lichtansteuerung.

All diese Komponenten und noch weitere sind in Modulbauweise passend zum Rastermaß der Briefkastenanlage konfigurierbar. Wenn dieses Maß nicht vollständig ausgefüllt werden kann, wird es durch Blindmodule ergänzt. Der Einsatz solcher Zusatzmodule setzt jedoch voraus, dass die Briefkastenanlage funktionell sinnvoll montiert werden kann. Der Ausschnitt des Türseitenteils muss sich dementsprechend in der dazu geeigneten Höhe befinden. Darüber hinaus müssen die Minimal- und Maximalmaße der sogenannten Briefkastenverordnung bezüglich der Höhe eingehalten werden.

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